... gepflegt leben.

Im Zuständigkeitsbereich der Stiftungsverwaltung Bürgerspital zum Hl. Geist liegt die Führung von acht weiteren Stiftungen.

 

 

Stiftung Ehehaltenhaus
(rechtsfähige, örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg)

Das Ehehaltenhaus wurde vermutlich im 13. Jahrhundert vom Landesherrn und vom Rat der Stadt als „Sondersiechenhaus“ vor dem Sandertor errichtet. Nach Erlöschen der Lepra (im 15. Jahrhundert) entwickelte es sich - stets vom Gemeindevermögen getrennt verwaltet - zu einem Pflegehaus für alte, verdiente Dienstboten von Würzburger Bürgern und erhielt wertvolle Zustiftungen. Seit dem 17. Jahrhundert wird es von Landesregierung und Stadtrat als Stiftung betrachtet und behandelt und diente als Krankenanstalt für kranke Ehehalten und Soldaten.
Nach starken Beschädigungen am 16. März 1945 konnte im Oktober des gleichen Jahres der Heimbetrieb wieder aufgenommen werden. In der Zeit vom 15. November 1967 bis 01. Juni 1970 wurde das St. Nikolausheim errichtet (Umbau in ein Pflegeheim 1996/98). Das historische Ehehaltenhaus wurde in der Zeit vom 13. Juni 1975 bis 27. Juni 1977 umgebaut und renoviert.
Als Stiftungstag wird der St.-Nikolaus-Tag begangen.

 

Georg Eydel-Handwerkerstiftung
(rechtsfähige öffentliche Stiftung des Bürgerlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg)

Durch letztwillige Verfügung vom 16. Januar 1941 hat der am 24. November 1964 in München verstorbene Architekt Georg Eydel den überwiegenden Teil seines Vermögens an die Stadt Würzburg vererbt für eine zu errichtende Stiftung zur Förderung der Ausbildung und der Selbständigmachung von Handwerkern.

 

Herbipolis Bürgerstiftung
(rechtsfähige örtliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg)

Der Stadtrat Würzburg hat in seiner Sitzung vom 15. Juli 1981 den Beschluss gefasst, mehrere Stiftungen gemäß Art. 19 StG und § 87 BGB zur „Herbipolis Bürgerstiftung“ zusammenzulegen.
Die vereinigte Stiftung wird mit der Zusammenlegung eine rechtsfähige öffentliche (örtliche) Stiftung des bürgerlichen Rechts. Zweck der Stiftung ist die Gewährung von Unterstützungen an Bedürftige der Stadt Würzburg.

 

Stiftung Hueberspflege
(rechtsfähige, örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Würzburg)

Die Stiftung Hueberspflege (früher „Spital zum hl. Joseph“) wurde aufgrund des Testaments des Kaufmanns sowie Bürgermeisters (1786 - 1790) und Ratsseniors Adam Joseph Hueber am 28. Dezember 1794 errichtet. Hiernach sollte das Stiftungsvermögen dazu dienen, zwölf (alte) arme, ledige Dienstmägde in einem Heim zu versorgen. Bürgermeister und Rat der Stadt Würzburg sollten über die Stiftung gesetzt sein, denen alleine auch Rechnung zu legen sei. 1893 versorgte die Stiftung 23 innere und 71 äußere Pfründner. Die Geldentwertung nach dem ersten Weltkrieg vernichtete einen Großteil des Stiftungsvermögens. Nach dem zweiten Weltkrieg bestand das Stiftungsvermögen aus dem Ruinengrundstück und Wertpapieren im Wert von 13.000,00 DM. In verschiedenen Bauabschnitten wurde 1955/56 das Alten- und Pflegeheim wieder errichtet und 1966/67 um das Wohnheim erweitert. 1982 - 84 erfolgte die Modernisierung des Hauptgebäudes, der Wiederaufbau des westlichen Flügels und die Erweiterung um den südlichen Flügel.

 

Rechtsanwalt Richard Schmitt-Stiftung
(rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts in Würzburg)

Mit Testament vom 3. Februar 1953 hat Frau Maria Schmitt bestimmt, dass Alleinerbin ihres Vermögens eine zu errichtende Stiftung sein soll, die nach dem Namen ihres am 27. November 1948 in München verstorbenen Bruders die Bezeichnung „Rechtsanwalt Richard Schmitt-Stiftung“ führen soll. Frau Schmitt erfüllte damit den Wunsch ihres Bruders, aus dessen Lebensarbeit das Vermögen stammt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stiftung.

 

Stiftung Siechenhauspflege
(rechtsfähige, örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg)

Die Siechenhauspflege als Vorgängerin der heutigen Stiftung entstand vermutlich im 13. Jahrhundert neben dem Siechenhaus vor dem Sandertor, später Ehehaltenhaus genannt und nach dem Siechenhaus Wöllrieder Hof, dem ältesten Siechenhaus des Hochstifts Würzburg (entstanden um 1252).

Die Stiftung erwarb 1872 ein neues Grundstück mit Haus an der Dürer- bzw. Valentin-Becker-Straße. Die Gebäude sind 1945 zerstört worden. Da ein schneller Wiederaufbau nicht möglich war, bestand die Stiftung zunächst als Geldstiftung weiter. Erst 1961 konnte das neue Seniorenheim (Haus St. Maria) und 1967 das Seniorenwohnheim (Seniorenstift Frauenland) an der Valentin-Becker-Straße bezogen werden.

 

Vereinigte Stiftung für Jugendwohlfahrt und Jugendpflege
(rechtsfähige, örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg)

Die Stiftung unterstützt bedürftige, kranke und sozial geschädigte Kinder und Jugendliche jeden Alters und Glaubens von in Würzburg wohnhaften Eltern sowie der Kindererziehung dienende Anstalten und Einrichtungen.

 

Wickenmayer’sche katholische Kinderpflege
(rechtsfähige, örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Würzburg)

Die Stiftung „Wickenmayer’sche katholische Kinderpflege“ in Würzburg wurde aufgrund des Testaments des Privatiers Johann Valentin Wickenmayer und dessen Ehefrau 1888 errichtet. In ihrer letztwilligen Verfügung setzten die Eheleute Wickenmayer die Stadt Würzburg zum Haupterben ein, und zwar in der Weise, dass mit dem Nachlass die Wickenmayer’sche katholische Kinderpflege gegründet werde, „in welcher aus ungemischt katholischer Ehe entsprossene Kinder hiesiger armer Bürger von 1 ½ bis 15 Jahren verpflegt und erzogen werden sollen“. Die Organisation und die Verwaltung der Stiftung wurden dem Stadtmagistrat übertragen. Seit 2006 wird unter Trägerschaft der Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Diakonischen Werkes Würzburg die Jugendhilfe Wickenmayer als katholische Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe geführt. Das Stiftungsgrundstück und die darauf errichteten Gebäude verbleiben weiterhin im Eigentum der Stiftung.

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